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Antioxidantien

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Wirkungweise der Nährstoffe

Freie Radikale

Das Gegenteil von Antioxidantien sind die Oxidantien (Oxygenium = Sauerstoff), besser bekannt als freie Radikale. Auch sie braucht der Organismus, um zu überleben, z.B. als eine Art Zündfunke bei einem Verbrennungsmotor, aber auch als Teil des Immunsystems. Oxidative Prozesse schützen den Organismus vor pathogenen (krankmachenden) Keimen, lösen wichtige Entzündungsprozesse im Sinne einer Selbstheilung aus, bringen die notwendige Antriebsenergie, sind erforderlich für die Energieproduktion und sie sind notwendig zur Vernichtung defekter Zellen, um neuen Zellen Platz zu machen.

Entstehung freier Radikale

Die Entstehung der freien Radikale

Moleküle streben nach einem Gleichgewicht. Ein Molekül besteht aus einem Atomkern mit Protonen und Neutronen sowie den Gegenspielern der positiv geladenen Protonen, den so genannten negativ geladenen Elektronen. Damit ein Prozess geschieht, werden diese Elektronen verschoben oder entrissen. Verliert nun ein sich im Gleichgewicht befindliches Molekül ein Elektron, verliert es damit seine neutrale Ladung und wird somit zu einem freien Radikal. Dieses Molekül wird dadurch extrem reaktionsfreudig. Dies sind ganz natürliche und von der Natur gewollte Prozesse, aber nur solange Oxidantien und Antioxidantien im Gleichgewicht sind.

Antioxidans

Antioxidantien hemmen oxidative Prozesse und sind somit wichtige Gegenspieler der freien Radikale. Sie haben entweder genügend freie Elektronen zum Abgeben oder sie sind extrem stabil, sodass sie trotz fehlendem Elektron reaktionsarm bleiben.


Beide müssen in einem gesunden Organismus im richtigen Verhältnis stehen. Sobald Oxidantien, d.h. freie Radikale überhand nehmen, ist der Stoffwechsel gefährdet. Dauert dieser Prozess an, wirkt sich das negativ auf das ganze Gefüge aus.

Entstehung überschüssiger freier Radikalen

Selbst wenn der Mensch sich bemüht, eine nahezu ideale Lebensweise zu führen und auf mässigen Sport, gute Atmung, ausgewogene Ernährung, ausgeglichene Psyche, gesunden Rhythmus usw. achtet, entwickelt sich im Laufe von Jahrzehnten eine Verschiebung des Gleichgewichtes zwischen Oxidantien und Antioxidantien in Richtung einer Überoxidation, genannt: Oxidativer Stress.

Säuren binden Sauerstoff nicht, dadurch können freie aktivierte Sauerstoffmoleküle sich im Organismus anhäufen. Aktivierte Sauerstoffmoleküle sind ganz extreme freie Radikale. Basen hingegen wirken stark antioxidativ, da sie den aktivierten Sauerstoff sehr gut neutralisieren können.

Durch Luftverschmutzung, Medikamente, Strahlung, Rauch (auch Zigarettenrauch), Alkoholgenuss, Chemikalien und viele andere Belastungen, aber auch als Nebenprodukt des Stoffwechsels (z.B. die Energiegewinnung) entstehen freie Radikale.
Eine Überfrachtung des Körpers mit freien Radikalen beeinträchtigt oder zerstört dann lebenswichtige Zellkomponenten.

Elektronenkaskaden oder oxidativer Prozess

Die reaktionsfreudigen freien Radikale entreissen anderen Molekülen aus ihrer Umgebung Elektronen –  selbst dann, wenn diese Elektronen bereits in notwendigen Prozessen eingebunden sind. Das kann zu Zerstörungen von Zellwänden, DNA, Enzymen (Biokatalysatoren für Aktivierungsenergie und chemische Prozesse im menschlichen Organismus) führen. So entstehen nur mehr teilweise reparable oder unumkehrbare Schäden. Aus diesen Schäden entstehen weitere freie Radikale und  somit eine Kettenreaktion (Elektronenkaskade).
Diese Elektronenkaskade verläuft in hunderten von Schritten ab. Ohne Anwesenheit von Antioxidantien verursacht dies einen erheblichen Schaden.

Woher kommen die vielen Antioxidantien

Teilweise kann der Organismus enzymatische Antioxidantien selbst herstellen, dazu braucht er aber wiederum die geeigneten Vitalstoffe in ausreichender Menge. Diese Eigenproduktion reicht aber für einen intakten Stoffwechsel nicht aus und daher müssen von aussen genügend Antioxidantien zugeführt werden.

Die wichtigsten Antioxidantien

  • Vitamin A
  • Alpha und beta Carotin
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Zink
  • Seelen
  • Eisen
  • Sekundäre Pflanzenwirkstoffe wie Flavonoide, Anthocyane, Sulfide...
  • OPC (oligomere Proanthocyanidine)
  • Xanthone (Polyphenole)
  • Coenzym Q10
  • Alpha-Liponsäure
  • Verschiedene Aminosäuren (z. B. Glycin & Glutamylcystein für Glutathion)
  • Katalase (Wasserstoffperoxid durch Disproportionierung = O2 & H2O)

Mögliche Schäden durch freie Radikale

Antioxidantien (auch Radikalfänger genannt) schützen vor radikalischen Schäden, wie

  • Erbgutschäden
  • Krebsentstehung
  • chronische Erkrankungen
  • Immunschwäche
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Arteriosklerose

... und viele weitere Stoffwechselerkrankungen.

In unserem Shop führen wir eine interessante Auswahl an Antioxidantien.

Aktualisiert am Dienstag, 28. April 2009 um 07:19
 
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