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Die Mineralstoffe sind als anorganische Nahrungsbestandteile aufgrund ihrer Konzentration im Körper wie auch der Mengenverhältnisse im täglichen Bedarf in Mengenelemente und Spurenelemente unterteilt. Die willkürliche Unterteilung besagt, dass anorganische, nichtenergieliefernde Nahrungsbestandteile ab einer Konzentration von mehr als 50mg/kg Körpergewicht als Mengenelement und unterhalb dieser Grenze als Spurenelement bezeichnet werden. Lediglich Eisen zählt zu den Spurenelementen, obwohl die Konzentration bei ca. 60mg/kg Körpergewicht liegt.
Aufgabe der anorganischen Nahrungsbestandteile
Die gelösten Nährstoffe aller Substanzen befinden sich nach der Absorption (Aufnahme) in den Körperflüssigkeiten, dabei ist das Millieu in den Zellen und ausserhalb der Zellen unterschiedlich. Im Zellinneren befinden sich vorwiegend hohe Kalium- und Phosphorkonzentration, während in der extrazellulären Flüssigkeit (Interstitium–Flüssigkeit) die Natrium und Chloridionen überwiegen. Dieser Unterschied ist wichtig, damit verschiedene Aktionen durchgeführt werden können. Auf den Zellmembranen hat es unterschiedliche Öffnungen, durch die, die Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente hindurchwandern. Mit unterschiedlichen Durchgangssystemen kontrolliert die Zellmembran diesen Ein- und Austritt.
Anders betrachtet; Ein Hausbesitzer und seine Familie können frei Ein- und Austreten, die Besitzer haben einen Schlüssel oder werden bei offener Tür von den Familienangehörigen beim Eintreten akzeptiert, Luft hingegen zirkuliert einfach. Die Personen tragen Dinge in das oder aus dem Haus und halten so das Haus in Ordnung.
Ähnlich ist es mit den Mineralstoffen und Spurenelemente, z.B. kann so Glucose gebunden an Natrium in die Zelle eintreten. (Der Hausbesitzer trägt Holz in das Haus und macht damit im Kamin ein Feuer). Möchte der Hausbesitzer das Licht anzünden kann er diese Aktion nur Ausführen, wenn Strom vorhanden ist. Der Nervenimpuls ist dasselbe; zuerst wird die Nervenzelle geladen, indem sie Kalium herausfördert und Natrium einströmen lässt und schlussendlich das Calcium den Impuls auslöst.
Die Aufgabe der anorganischen Bestandteile ist die Regulierung der Aktionen.
Mengenelemente
Calcium
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Bausteine für Knochen und Zähne, Blutgerinnung, intra- zellulärer Botenstoff der die Kontraktion auslöst, verringert die Permeabilität der Zellwände
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Alter, Menopause, zu hoher Gehalt an Protein, Phosphor, Natrium, Alkohol und Kaffee = verliert über Urin Calcium, Medikamente, Magenentzündung, Malabsorption von Fetten Vitamin D-Mangel, Schwangerschaft, Stillzeit Wachstum
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Osteoporose, Muskelkrämpfe, keine Refraktärzeit der Nervenzellen, schlechte bis abnormale Blutgerinnung
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Käse, Kerbel, Sojabohne, Grünkohl, Gartenkresse, Brokkoli, Mangold, Fenchel, Spinat, Magermilch
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Kalium
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Regelung des osmotischen Druckes in der Zelle, Erregbarkeit von Muskeln und Nerven, Säuren-/Basen- Gleichgewicht, enzymatische Vorgänge
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Bei Diarrhoe, Erbrechen, entzündliche Darm- Erkrankung, chronisches Nierenversagen, strenge Diät, metabolische Azidose Alkalose, Diuretika, Magnesium-Mangel |
Müdigkeit, Lethargie, Muskelschwäche, verzögerte Darmentleerung Verstopfung, verminderter Blutdruck, Kardiale Arrhythmien; potenziell tödlich.
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Sojamehl, weisse Bohnen, Linsen, Bananen, Spinat, Weizenkleie, Pilze, Gemüse, Roggen, Weizen, Fisch, Fleisch
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Natrium
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Regelung des osmotischen Druckes im Extrazellulärraum, Säuren-/ Basen-Haushalt, Nerven und Muskelfunktionen, Resorption und Transport von Nährstoffen |
Bei Durchfall und Erbrechen, Leber oder Nierenerkrankung, Verbrennungen, starkes Schwitzen, bei niedrigen Blutdruck
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Niedriger Blutdruck, Verwirrung, Orientierungs- Schwierigkeiten, Schwindel Krampfanfälle, Kopfschmerzen, Erbrechen Bewusstseinsstörung, Diarrhoe
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Käse, industriell hergestellte Nahrungsmittel, gepökeltes, angereicherte Mineralwasser, Salz- Wasserfisch, Austern
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Magnesium
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Cofaktor von ~ 300 Enzymen für anabole und katabole Stoffwechselvorgänge bei Glucose, Protein & Fett, Reguliert Calcium – gesteuerte Kontraktion von Herz und Muskelzellen, entspannt Sphinkter der koronaren und peripheren Arteriolen, Nerven-Depolarisierung und -Transmission, Aufbau von Knochen & Zähnen |
Vorwiegende Ernährung von Fertigprodukten und Weissmehl, Sport, Schwangerschaft, Stillzeit Wachstumsphase, Medikamenten, Enteritis, Diarrhoe, Pankreaserkrankung, hoher Alkoholkonsum, Konzentrationsmangel, bei Depressionen, Diabetes
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Anaerobe Symptome; Muskelbrennen, Krämpfe, Zittern, Verlust an Calcium und Kalium, Persönlichkeitsverlust bis Depressionen, Magersucht mit entsprechender Übelkeit und Erbrechen, mögliche Herzrhythmenstörung, erhöhter Triglyceridspiegel erhöhter Cholesterinspiegel mögliche erhöhte PMS & Menstruationsschmerzen, erhöhter Blutdruck, Kopf- Schmerzen bis Migräne
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Sonnenblumenkerne, Weizenkleie, Keime, Sojamehl, Nüsse, Naturreis, Bohnen, Gersten, Haferflocken, Spinat
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Phosphor
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Als Bestandteil von Knochen und Zähnen, für die Calcium- Homöostase, Bestandteil für die Energiegewinnung ATP |
Kindheit, Adoleszenz, Schwangerschaft, Stillzeit parenterale Ernährung, hoher Alkoholkonsum, Krebs, Malabsorption, Mangelernährung, Sepsis
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Beeinträchtigung der Erythrozyten- und Leukozytenfunktion, metabolische Azidose, Osteomalazie, periphere Neuropathie, Störung des Zentralnervensystems
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Mischbrot, Fleisch, Milch, Käse, Weizenkleie, Linsen, Walnuss, weisse trockene Bohnen, Joghurt, Cola
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Spurenelemente
Eisen
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Als Hämoglobin für Sauerstofftransport, als Myoglobin für Sauerstoffspeicherung in den Muskelzellen, Elektronentransport in den Mitochondrien für O2, Antioxidants, Bestandteil von Enzymgruppen, als Zentralnervensystem- Transmitter, Beteiligt an Aminosäuren Auf- und Abbau
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Bei Menstruation, Wachstumsphase; Schwangerschaft; Kindheit; Jugend; bei Säuglingen & Kleinkinder, die überwiegend mit Milch ernährt werden; Vegetarier; viel Kaffee und Teekonsum; Magen- Entzündung; Medikament Ausdauersport, Vitamin A, B6 und Kupfermangel
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Gerillte, verbogene Nägel, brüchiges Haar, Sauerstoffmangel; Müdigkeit, Energiemangel, schlechte Thermogenese, Konzentrationsmangel, schlechtes Gedächtnis, Infektionsanfälligkeit, bei Sport erhöhte Laktatbildung, bei Schwangerschaft erhöhtes Risiko an Frühgeburt, untergewichtige Säuglinge
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Leber, Sesam, Weizenkeime Austern, Sojamehl, Hirse, Linsen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Spinat Fenchel, Vollkornmehl, sämtliches dunkles, rot-blaues bis schwarzes Gemüse, Obst, Früchte und Beeren
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Fluor
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
>Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Für die Härte und chemische Widerstands -fähigkeit von Knochen und Zähnen, Stimulation der Osteoblasten
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Schwangerschaft, Stillzeit
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Es wurde beobachtet, dass während der Schwangerschaft und dem ersten Lebensjahr es zu Wachstumsverzögerung kommt
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Fluoridiertes Wasser, Salz, Zahnpasten, Muskelfleisch in 2000g Garnelen in 1250g Schwarztee in 2000g
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Jod
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Bestandteil der Schilddrüsenhormone und somit Verbunden mit dessen Hormonauswirkungen; Grundumsatz, normale Reifung ZNS, Knochen, Gewebe, Wachstum
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Ernährung mit Nahrungsmittel aus jodarmen Anbaugebieten Schwangerschaft, Stillzeit hoher Verzehr von Strumafördernde Nahrungsmittel wie Maniok, Hirse, bestimmte Bohnensorte Süsskartoffeln,
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Fehlgeburt, Todgeburt, geistige Behinderung, erhöhte Säuglinssterblichkeit, psych. Behinderung, Hypothyreose, Wachstums-Störung, Struma, Ödeme, niedriger Blutdruck, trockene Haut
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Schellfisch, Seelachs Scholle, Miesmuschel Kabeljau, Goldbarsch Auster, Hering, Heilbutt, Thunfisch, Garnelen, jodiertes Speisesalz, Wurst, Käse, Backwaren
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Kupfer
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Enge Verknüpfung mit Eisen = Energieproduktion in den Mitochondrien, Abbau von Speicher-Eisen und Transport ins Knochenmark, vernetzt Kollagen und Elastin, Antioxidants, Melaninbildung, Synthese von Epinephrin und Norepinephrin, Abbau von Serotonin, Histamin und Dopamin |
Eisen, Molybdän und Zink sind Antagonisten von Kupfer; es muss also erhöht werden, fehlende Magensäure durch Antazida, Magen und Darmentzündung, chronische Diarrhoe, oxidativer Stress; Rauchen, Luftverschmutzung, rheumatische Arthritis
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Anämie mit Leukozytenarmut, erhöhte Cholesterin & Triglyceride im Blut, Glucoseintoleranz, erhöhte Anfälligkeit für oxidative Schäden, Arteriosklerosegefahr durch Gefässwandrisse, Osteoporose, Müdigkeit und Schwäche durch Sauerstoff-Mangel, Pigmentierstörung
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Miesmuschel, Austern, Leber, Bierhefe, Nüsse, Kakaopulver, Schokolade, Pilze, Roggenvollkornbrot, Weizenkleie und -Keime, Hülsenfrüchte, Käse, Linsen, Erbsen, Bohnen, Sonnenblumenkerne, Portwein, Sherry
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Chrom
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Verbessert die Glucosetoleranz, erhöht die Aufnahme von Aminosäuren , Glycin, Serin, Methionin α-Aminobuttersäure ins Herzgewebe, steigert die Bildung von RNA, senkt Gesamtcholesterin hebt HDL |
Bei vorwiegendem Verzehr an Fetten, Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, Stress, körperliche Betätigung, Infektionen, Trauma, Krankheiten, Schwangerschaft, Alter
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Verminderte Glucosetoleranz und Insulinwirkung, Gewichtsverlust, erhöhte Cholesterin und Triglycerid-Werte, periphere Neuropathie, erhöhte Gefahr von Diabetes
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Bierhefe, Weizenkleie, Linsen, Vollkornbrot, Weizenkeime, Maiskeimöl, Gewürze Gemüse Obst, Fleisch, Leber, Käse
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Mangan
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
| Kohlenhyrate-Stoffwechsel, Gluconeogenese, Insulin- Synthese und –Sekretion Antioxidants, Abbau von Aminosäuren, Harnstoffproduktion, beteiligt an Knorpel- und Knochenaufbau, Histaminabbau, Neurotransmitter-Regulation im ZNS, Produktion von Prothrombin in Blutgerinnung und Fettmetabolismus |
Bei hohem Verzehr an Fertigprodukten, Wurstwaren, Salami, oxidativer Stress, hoher Alkoholkonsum, bei Einnahme von hochdosierten Eisenpräparate
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Reduktion von Gesamtcholesterin inkl. HDL, Bildung von Fettleber, Störung von Knorpel und Knochenbildung, gesteigerte Anfälligkeit für oxidative Schäden durch freie Radikale, Dermatitis, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, gestörte Insulinsekretion, reduzierte Blutzuckerkontrolle, Glucoseintoleranz,reduziertem Haar- und Nagelwachstum
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Weizenkeime, Haselnüsse, Hafer-Flocken, Weizenkleie Sojabohnen, Getreide, Hülsenfrüchte, Hirse, Reis, Roggenbrot, Auster
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Molybdän
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Das Eisen und Molybdänhaltige Enzym Xanthinoxidase baut Purin in Harnsäure um, Harnsäure = Antioxidants, für Transport und Vorrat von Eisen, baut schwefelhaltige Aminosäuren ab und toxisches Sulfit in Sulfat um
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Bei vorwiegendem Verzehr von Fertigprodukten, Fetten, Ölen und Fleischprodukten, erhöhter oxidativer Stress, bei Darmerkrankungen, Diarrhoe, mangelte Resorption
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Zu tiefer Harnsäurespiegel kein Schutz vor hochaktiven freien Radikalen, zu hoher toxischer Aminosäuren-Gehalt; Cystein Methionin, Homocystein = Störungen im ZNS möglich, erhöhte Gefahr von Nieren- Steinen, erhöhtes Speiseröhren- Krebsrisiko, Haarausfall, Müdigkeit
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Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Soja, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Nudeln, Naturreis, Innereien, Fleisch, Eier
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Selen
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Antioxidants, Immunmodulation durch Anregung des γ-Interferon und Tumor- Nekrose Faktor TNF, Aktivierung der Schilddrüsenhormone
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Von Nahrumgsmittel-Verzehr aus Selenarmen Anbaugebieten. Oxidativer Stress, körperliche Tätigkeit, Rauchen, Resorptions- Störungen, Pankreas- Entzündung, AIDS
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Zu wenig Schutz vor freien Radikalen, erhöhtes Krebs- Risiko, Kardiomyopathie, Herzversagen, Infektions- anfällig, Immunschwäche, Muskelschwäche, Osteo- Arthritis bei Kinder
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Hering, Thunfisch, Sardinen, Kalbsleber, Sojabohnen, Weizen- und Vollkornbrot, Eier
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Zink
Funktionen
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Erhöhter Bedarf |
Folgen bei Mangel |
Vorkommen |
Cofaktor für Auf- und Abbau von DNS/RNS, Abbau von Alkohol, Stoffwechsel zahlreicher Hormone, Einbau von Neurotransmitter, Zellwachstum und -Differenzierung, Produktion und Regulation der zellulären und humeralen Immun-Reaktion, Antioxidants
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Schwangerschaft, Stillzeit, Wachstum, vegetarische und teil-vegetarische Ernährung, chronisches Fasten, hohe Kalzium- Zufuhr, hoher Alkohol- Konsum, Leber- Nieren-Leiden, chronische Infektion oder entzündliche Erkrankungen
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Dermatitis, Akne, verzögerte Wundheilung, Wachstumsstörung und -Verzögerung, späte Entwicklung, Depressionen Konzentrationsstörung, Lernschwächen, geschwächtes Immun-System, erhöhte Lipid-Oxidation, vermindertes Geruchs- und Geschmacksempfinden
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Austern, Roggenkeime Weizenkeime, Nüsse, Kalbsleber Weizenvollkorn, Linsen, gelbe Erbsen, Hartkäse, Fleisch
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Achtung: hohe Dosen an Spurenelementen wirken schnell toxisch!
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