Der Kochsalz-Kreislauf |
| Wissenswerte Tipps |
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Der menschliche Organismus weist eine Kochsalzlösung als Grundflüssigkeit auf. NaCl gelangt über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Hier wird Chlor unter Mitwirkung des Enzyms Carbonhydrase abgespalten. Es entstehen Salzsäure HCL und Wasserstoff H+. Dieser Prozess ist ein umkehrbarer chemischer Vorgang. Die Belegzellen bilden nicht nur Salzsäure, sondern gleichzeitig Natrium-Hydrogencarbonat (NaHCO3) als Puffer. Der Magen ist also das wichtigste Organ im Zusammenhang mit einem geregelten Säuren-/Basen-Gleichgewicht. Das Natrium-Hydrogencarbonat (NaHCO3) wird nun über die Blutbahn zu Pankreas (Bauchspeicheldrüse), Dünndarm und Leber transportiert, um dort die Säuren, die anfallen, zu binden. Die Salzsäure gelangt mit dem Chymus (Speisebrei) in den Duodenum (Dünndarm) und wird hier durch die Pankreasfermente sofort neutralisiert. Es entstehen nun wieder Kochsalz (NaCl) und Wasser (H2O). Das NaCl befindet sich nun wieder im Blut. Damit dieser Prozess auch funktionieren kann, braucht der Körper genügend Reserve an NaHCO3 (Natriumhydrogencarbonat). Durch eine einseitig säurebildende Ernährung und Lebensweise verbraucht auf Dauer der Körper ein Zuviel an NaHCO3 (Hauptpuffer des Körpers, besonders der Leber – aus chemischer und medizinischer Sichtweise besteht die Meinung, dass immer genügend NaHCO3 vorhanden sein muss und es nie einen Mangel geben kann –ist aber im Grundsatz eben falsch). Darauf reagiert der Körper sehr sensibel. Ist nun von dem Hauptpuffer NaHCO3 zu wenig vorhanden, greift der Organismus auf andere Puffersysteme zu. Aus medizinischer Sichtweise wird dann behauptet, dass dies vor allem Kalzium ist und somit eine Osteoporose entstehen kann (was schlussendlich dann auch noch passiert, wenn das Puffersystem zu stark vermindert ist). Tatsache aber ist, dass die Matrix (oder auch Bindegewebe/Pischinger Raum genannt) durch den Mangel an NaHCO3 übersäuert. Damit beginnt der Stoffwechsel, Kalium aus der intrazellulären Flüssigkeit zu entziehen. So entsteht eine Übersäuerung auch in den Zellen. Schreitet dieser Prozess fort, z.B. bei Diabetes mellitus, kann es auch zu einer Blutazidose führen. Die verheerenden Folgen sind dann auch Ärzten bestens bekannt. Übrigens, auch das Blut puffert einen Hauptanteil über das Matrix- System. Das Puffersystem im Blut allein würde ansonsten nicht reichen. Symptome einer ÜbersäuerungDer Prozess einer Übersäuerung vollzieht sich schleichend und wird kaum wahrgenommen. Ist aber die Übersäuerung fortgeschritten, setzen diffuse kleine Symptome ein: Zunächst ist man einfach vermehrt müde. Dies kann aber auch als Überanstrengung gedeutet werden. Hält diese Müdigkeit trotz längerer Schlafphasen an, sollte eine Übersäuerung nicht ausgeschlossen werden. Weiter können sich auch diffuse Schmerzen einstellen, z.B. ein lang anhaltender Muskelkater. Später können sich solche Schmerzen verstärken oder sogar chronisch werden. Örtliche Azidose
Akute Azidose
Chronische Azidose
und einiges mehr… |
| Aktualisiert am Montag, 16. März 2009 um 15:20 |
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